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Maximilian Gutmair, geb. 1989 in Bamberg, machte seine ersten Schritte im Bereich der Fotografie mit 16 Jahren. Sein Zivildienst führte ihn nach München, wo er seit 2009 lebt. Nach seinem Zivildienst beschäftigte er sich neben seinem Studium auf Grundschullehramt parallel mit Fotografieren. Das Hobby sollte jedoch schnell zu einem weitaus wichtigeren Teil seines Lebens werden, was auch dazu führte,dass er nach 2 Jahren sein Studium abbrach, um sich neu zu orientieren. Überlegungen, ein Fotografiestudium anzutreten, verwarf er jedoch. Stattdessen begann er eine zweijährige Ausbildung zum Florist in der Gärtnerei Alois Brandl welche er erfolgreich im Sommer 2016 beendete. Seit Oktober 2016 studiert er an der Akademie der Bildenden Künste Freie Kunst als Teil der Fotoklasse von Dieter Rehm.  




Ausstellungen: 

2014 stellte er erstmals ausgewählte Arbeiten auf dem Kunstschimmer in Ulm aus.

2015 ist er Teil der Ausstellung der Süddeutschen Zeitung für junge Künstler im Farbenladen in München.
2016 stellt er wiederholt auf dem dem Kunstschimmer in Ulm aus.

vom 19.05.2017 bis zum 10.05.2017 werden Arbeiten von ihm im AKA Salon in München zu sehen sein.




Sehnsucht nach Raum, Zeit und Erfahrung, ein gewisser Verlust an Erdung ist oft zentrales Thema seiner Arbeiten. Dabei wird diese Sehnsucht mit dem Verlust von Identität versinnbildlicht, die seine Fotos charakterisiert. Bei seiner Serie Box manifestiert sich dieser Identitätsverlust in der Verzerrung von Wirklichkeiten. Personen und Objekte werden in einem vom Künstler geschaffenen Raum in einer mystifizierten Art und Weiße portraitiert. Es entstehen Gestalten und Formen, die an Märchen erinnern und nur wenig von dem eigentlichen Menschen erkennen lassen. Der besondere Reiz liegt für Maximilian darin, diese Box auf die Bedürfnisse des Bildes zuzuschneiden und verändern zu können. Für ihn steht beim fotografieren der Prozess im Vordergrund. Durch die Box kann er nun nicht nur sein Modell sondern auch den Raum seinen Bedürfnissen anpassen und verändern. Am Ende entsteht ein Bild eines kontrastreichen Ortes geprägt von einer Sehnsucht, der Suche nach Identität und Sinn, eingehüllt in Schatten und Licht, zwischen Realität und verzerrter Wirklichkeit.